Gemeiner Hallimasch

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Dieser Pilz gehört zu den Speisepilzen beziehungsweise zu den essbaren Pilzen.


Sicherheitshinweis: Die Beschreibung dient nur der Information. Sie ersetzt nicht die Beurteilung durch geschulte Begutachter*innen. Pilzberatung oder -begutachtung bieten die Marktamtsabteilungen an.

Beschreibung und Eigenschaften

  • Lateinische Bezeichnung: Armillaria solidipes
  • Wert: essbar nach besonderer Zubereitung (ROH GIFTIG!)
  • Hut: zuerst gewölbt dann ausgebreitet, rotbraun, trocken, festfleischig, abwischbare schwarzbraune Schüppchen
  • Lamellen: weiß, alt bräunlich, dichtstehend, mit Zahn herablaufend, Schneiden wellig
  • Stiel: schlank, trocken, zäh, voll, oben weißlich, zur Basis hin dunkler, mit häutigem, dauerhaftem, weit obenstehendem Ring
  • Fleisch: weißlich
  • Vorkommen: Sommer bis Spätherbst, meist büschelig auf (auch vergrabenen) Nadelholz (Fichte)
  • Geruch: pilzig
  • Geschmack: seifig, kratzend
  • Giftige Doppelgänger:
  • Hinweis: Der Hallimasch ist roh giftig und erst nach besonderer Zubereitung essbar. Die Kochzeit muss mindestens 20 Minuten betragen, danach schüttet man das Kochwasser weg und bereitet ihn erst dann küchenmäßig (abermals erhitzen) weiter zu. Da er sehr unverträglich ist, sollte man zuerst eine kleine Menge verzehren, um sicher zu sein, dass man ihn auch verträgt. Vom klassischen Doppelgänger, dem Sparrigen Schüppling, unterscheiden sich alle Hallimasch-Arten durch die Farbe der Sporen. Während der Hallimasch weiße Sporenpulver hat, ist es bei den Schüpplingen braun. Oft sieht man diese Sporen auf den Hüten der jeweils darunter wachsenden Fruchtkörper.
Gemeiner Hallimasch
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