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17 Messstationen sorgen für die Überwachung der Wiener Luftqualität. Ob im Wohngebiet, an befahrenen Verkehrsadern oder im Erholungsgebiet: Sie sind an repräsentativen Flächen in Wien verteilt.

Rainer Plank, Luftmessnetz der Wiener Umweltschutzabteilung: "Wir befinden uns hier an der Messstelle Taborstraße. Das ist eine verkehrsbeeinflusste Messstation. Hier wird Feinstaub mit einem gravimetrischen Messverfahren gemessen. Hier sehen Sie, wie so ein Filter aussieht, wenn er unbestaubt ist. Also das ist ein weißer Glasfilter. Der Filter wird hier automatisch jeden Tag gewechselt, einen Tag bestaubt mit 500 Milliliter Luft pro Minute und das Ergebnis sieht man an einem unteren Filter. Das hier ist zum Beispiel der Feinstaub vom gestrigen Tag."

Über Ansaugköpfe am Dach werden Stickstoffoxide, Ozon, Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid oder Feinstaub gesammelt: Zwei mögliche Messarten bestimmen den aktuellen Wert. Eine detailliertere Auswertung liefert die gravimetrische Messung der Feinstaubfilter. Sie findet im Waagraum statt.

Rainer Plank, Luftmessnetz der Wiener Umweltschutzabteilung: "Hier werden die Filter vorkonditioniert, werden dann rausgebracht zu je 15 Stück pro Station und nach der Bestaubung nach 15 Tagen wieder in die Zentrale zurückgebracht und hier dann erneut gewogen. Die Differenz zwischen leeren und bestaubten Filtern ergibt dann die Konzentration des Feinstaubes. Es ist eine manuelle Arbeit, ein sehr genaues Arbeiten ist daher notwendig."

Schneller geht die Datenübertragung per Funk von der Messstation zum Serverraum. In der Dresdner Straße laufen alle Daten zusammen.

Rainer Plank, Luftmessnetz der Wiener Umweltschutzabteilung: "In der Messnetzzentrale haben wir auch zwei Monitorwände, die uns den aktuellen Stand der Messstationen und der Schadstoffkonzentrationen anzeigen. Gerade jetzt in der Sommerzeit spielt die Überwachung der Ozonwerte eine größere Rolle. Wie man anhand des linken unteren Monitors erkennt, werden hier alle Stationen, die Ozon erfassen, überwacht."

Für diesen reibungslosen Ablauf wird im Prüfstand die Qualität der Messdaten und der Funktionalität der Geräte sichergestellt.

Rainer Plank, Luftmessnetz der Wiener Umweltschutzabteilung: "Die Messung der Luftqualität ist eine wichtige Aufgabe. Wir evaluieren dadurch, ob die Maßnahmen gegriffen haben oder nicht. Zurzeit ist die Wiener Luft eine sehr gute Luft. Es wurden sehr viele Maßnahmen gesetzt, die zeigen auch Erfolg."

Die halbstündliche Erhebung der Werte des Luftmessnetzes der Wiener Umweltschutzabteilung sorgt für Sicherheit. So garantiert Wien eine hohe Lebensqualität.

Archiv-Video vom 08.06.2015:
Bitte beachten Sie, dass die Inhalte (Termine, Kontaktmöglichkeiten,...) möglicherweise nicht mehr aktuell sind.

Wie wird in Wien die Luft gemessen?

17 Messstationen sorgen für die Überwachung der Wiener Luftqualität. Dafür sind sie an repräsentativen Flächen in Wien verteilt. Wir haben die Messstelle Taborstraße besucht.

Länge: 2 Min. 47 Sek.
Produktionsdatum: 2015
Erstausstrahlung: 08.06.2015
Copyright: Stadt Wien/Bohmann

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