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Mitschrift

Eine Robbe namens Paro ist der neue Star im Pflegewohnhaus Simmering. Zu verdanken ist der flauschige Roboter einem Projekt von Wiener Krankenpflegeschülern. 

Ilona Maria Mikkola, Krankenpflegeschülerin: „Im Rahmen unseres schulautonomen Projekts unserer in Schule, der Krankenpflegeschule im SMZ, haben wir das Thema ,Zukunft in der Pflege‘ bekommen. Es gab mehrere Themen zur Auswahl. Wir haben uns dann für die Roboterrobbe Paro entschieden, weil wir das sehr interessant fanden.“
Theresia Huber, Stationsschwester: „Wir haben die Robbe auf der Station seit Ende Mai im Einsatz. Wir setzen sie zwei Mal die Woche ein, jeweils für eine Stunde oder eineinhalb. Das ist ganz unterschiedlich. Je nachdem, wie die Bewohner darauf reagieren.“ 
Richard Indrak, Krankenpflegeschüler: „Wichtig ist natürlich, dass man langsam auf die Bewohner zugeht und sie nicht irgendwie damit überrascht. Am besten auf gleicher Augenhöhe mit ihnen sein, sich langsam annähern. Und man merkt dann eigentlich eh gleich, ob sie ihn gut annehmen oder eher weniger. Das merkt man eigentlich relativ schnell.“
Maria Gessert, Direktorin: „Wir hatten zum Beispiel eine Dame, die vorher nicht mit uns gesprochen hat. Und durch den Zugang über die Robbe hat sie zuerst mit der Robbe gesprochen und dann aber auch mit uns. Und das sind wirklich sehr schöne Erfolge, die wir mittlerweile schon verzeichnen können.“
Theresia Huber, Stationsschwester: „Es entstehen auch Rivalitäten bei den Bewohnern, muss ich ganz ehrlich sagen. Wir müssen sehr darauf achten, dass nicht ein Bewohner die Robbe länger hält als der andere, weil da Eifersüchteleien entstehen.“
Richard Indrak, Krankenpflegeschüler: „Viele Bewohner, die eigentlich sonst eher weniger reden, haben plötzlich Emotionen gezeigt, die sie sonst eigentlich weniger gezeigt haben. Das hat uns natürlich auch sehr gefreut. Umso mehr freut es uns jetzt natürlich, dass er hier im Einsatz ist.“
Bewohnerin: „Ich werde immer an dich denken.“

Archiv-Video vom 05.11.2014:
Bitte beachten Sie, dass die Inhalte (Termine, Kontaktmöglichkeiten,...) möglicherweise nicht mehr aktuell sind.

Robbe Paro

Dank eines Projekts von Wiener KrankenpflegeschülerInnen erwärmt eine flauschige Roboterrobbe namens Paro die Herzen der BewohnerInnen in einem Pflegewohnhaus in Simmering.

Länge: 2 Min. 28 Sek.
Produktionsdatum: 2014
Copyright: Stadt Wien/Bohmann Verlag

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