Nicht nur Wohnungen - Flächenwidmungs- und Bebauungsplan
Für das Leben in der Stadt wird mehr gebraucht, als nur ein Dach über dem Kopf. Auch für die Infrastruktur muss gesorgt werden.
"Flächenwidmungs- und Bebauungsplan" klingt etwas kompliziert, in Wahrheit ist es einfach: Es handelt sich dabei um zwei verschiedene Pläne, die in einem Plan gemeinsam dargestellt sind:
Der Flächenwidmungsplan enthält, vereinfacht gesagt, verbindliche Festlegungen dazu, wie die einzelnen Grundstücke in Zukunft genutzt werden dürfen: zum Beispiel für Bauzwecke, als Grünland oder als Verkehrsfläche.
Der Bebauungsplan legt die Regeln fest, wie gebaut werden darf - wie hoch, in welcher Weise und in welchem Abstand zu anderen Gebäuden.
Auch wenn dies auf den ersten Blick so aussehen mag: damit wird nicht nur der Wohnbau geregelt.
Einkauf, Arbeit, Freizeit, Ausbildung - das alles braucht seinen Platz. Neben den Flächen für Wohnungen müssen daher auch Flächen für ergänzende Nutzungen bereitgestellt werden: Schulen, Kindergärten, Betriebe, Geschäfte, kulturelle Einrichtungen, Arztpraxen, Grünflächen, Kirchen, Flächen für den öffentlichen Verkehr und für Straßen et cetera, oder auch einfach Orte der Begegnung und der sozialen Kommunikation.
Stadt Wien | Stadtteilplanung und Flächenwidmung
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