5.1 Das Herz nach den Wechseljahren
Nach den Wechseljahren steigt bei Frauen die Gefahr von Erkrankungen von Herz und Kreislauf.
Dazu gehören:
- zu hoher Blutdruck
- schlechte Durchblutung des Herzens: Das nennt man auch koronare Herz-Krankheit
- anfallsartige Schmerzen in der Brust: Das nennt man auch Angina pectoris.
- ungleichmäßiger Herzschlag: Das nennt man auch Herz-Rhythmus-Störungen
- schwaches Herz
- schlechte Durchblutung der Beine
Nach den Wechseljahren haben Frauen weniger weibliche Hormone. Die weiblichen Hormone steuern aber auch den Blutdruck und die Gesundheit der Blutgefäße. Deshalb wird der Blutdruck nach den Wechseljahren oft zu hoch. Auch die Blutgefäße können steif werden. Man nennt das Gefäß-Verkalkung.
Dadurch können die Blutgefäße das Blut nicht mehr so gut durch den Körper leiten.
Zu hoher Blutdruck ist die häufigste Ursache für Herz-Erkrankungen. Zum Beispiel:
- Störungen des Herzrhythmus: Man nennt das auch Vorhof-Flimmern
- Schlaganfall
- Herz-Schwäche
Frauen über 65 leiden öfter an zu hohem Blutdruck als Männer über 65.