Kampagnen und Aktionen gegen Gewalt - Frauen in Wien

Die Kampagnen gegen Gewalt haben zum Ziel, die Öffentlichkeit über Gewalt zu informieren, sie zum Nachdenken oder auch zum Handeln anzuregen. Die Kampagnen machen darauf aufmerksam, dass Gewalt viele Gesichter hat, dass es keine Rechtfertigung für Gewalt gibt, die Täter zur Verantwortung zu ziehen sind und zeigen betroffenen Frauen und Mädchen Wege aus der Gewalt auf.

Kampagnen 2023

Kampagne "Was ist deine Red Flag?"

Die Kampagne "Was ist deine Red Flag?" des 24-Stunden Frauennotrufs Wien (MA 57) informiert über Cyber-Gewalt in (Ex-)Paarbeziehungen. Cyber-Gewalt wird zusätzlich zu anderen Gewaltformen wie psychischer, körperlicher, sexualisierter und ökonomischer Gewalt ausgeübt. Die verschiedenen Arten Gewalt in (Ex-)Beziehungen auszuüben sind oftmals miteinander verwoben.

Kampagne "Was ist deine Red Flag?

Kampagnen 2022

Kampagne "Nichts ist O.K. bei K.O.-Tropfen."

Die Kampagne "Ist eh alles O.K.? Nichts ist O.K. bei K.O.-Tropfen." des 24-Stunden Frauennotrufs Wien (MA 57) klärt darüber auf, was K.O.-Mittel sind, wie du dich davor schützen kannst und was du tun kannst, wenn du vermutest, Opfer geworden zu sein.

Kampagne "Nichts ist O.K. bei K.O.-Tropfen."

Kampagnen 2021

Kampagne "Halt! Zu mir! - Hinschauen. Handeln. Helfen."

Die Kampagne "Halt! Zu mir!" informierte zu den Themen Zivilcourage bei häuslicher Gewalt und Gewalt im öffentlichen Raum. Sie appellierte an alle Wiener*innen, zu Opfern von Beleidigungen, Belästigungen oder körperlichen Angriffen zu halten. Konkrete Tipps auf Plakaten und in Video-Spots sollten die Kompetenz für sicheres, zivilcouragiertes Handeln, ohne sich dabei selbst zu gefährden, stärken. Begleitend zur Kampagne gab es den Folder "Zivilcourage: Halt Zu mir! - Hinschauen. Handeln. Helfen.", der das Thema übersichtlich aufbereitete.

Kampagne "Halt! Zu mir! - Hinschauen. Handeln. Helfen."

Kampagnen 2019

Kampagne "Bilder von sexualisierter Gewalt? Lassen wir das nicht so stehen!"

Die Kampagne "Bilder von sexualisierter Gewalt? Lassen wir das nicht so stehen!" des 24-Stunden-Frauennotrufs zeigte, wie sehr die Gesellschaft beim Thema sexualisierte Gewalt von opferbelastenden und täterentlastenden Einstellungen und Bildern durchdrungen ist. Sie klärte über die Auswirkungen für Opfer und Täter auf und gibt Tipps, was jede und jeder Einzelne tun kann, um andere aufzuklären und Opfer zu unterstützen.

"Bilder von sexualisierter Gewalt? Lassen wir das nicht so stehen!"

Awareness-Kampagne: Ich bin dein Rettungsanker!

Nach erfolgreichen Kooperationen mit dem Wiener Donauinselfest 2018, den Wiener Bädern und den Wiener Linien startete die Kampagne "Ich bin dein Rettungsanker" 2019 die Zusammenarbeit mit der Gastronomie- und Clubszene. Sie soll sensibilisieren und gleichzeitig Handlungswerkzeug mitgeben, um Frauen, die (sexuell) belästigt wurden, bestmöglich zu unterstützen.

Ich bin dein Rettungsanker!

Kampagnen 2018

LASS DAS NICHT SO STEHEN.

Die Kampagne "LASS DAS NICHT SO STEHEN" des 24-Stunden Frauennotrufs wendete sich gegen opferbelastende und täterentlastende Einstellungen zu sexualisierter Gewalt, wie beispielsweise Vergewaltigungsmythen. Sie sollte Wiener*innen ermutigen, mit Vorurteilen begründete Aussagen zu sexualisierter Gewalt nicht unreflektiert und unwidersprochen stehen zu lassen.

Mich kriegst du nicht K.O.

Die Kampagne "Mich kriegst du nicht K.O." klärte Frauen darüber auf, was K.O.-Tropfen sind, wie sie sich davor schützen können und was sie tun sollten, wenn sie vermuten, Opfer geworden zu sein. Neben Präventionsmaßnahmen und Sicherheitstipps bot die Kampagne auch wichtige Informationen zur möglichen Strafverfolgung der Täter.

Awareness-Kampagne Donauinselfest

Am Donauinselfest gab 2018 einen Schwerpunkt zum Thema Sicherheit für Frauen unter dem Motto "Rettungsanker". Ziel war, das Sicherheitsempfinden von Frauen zu stärken und sie in akuten Situationen zu unterstützen. Spezielle geschulte Mitarbeiter*innen standen als Ansprechpersonen zur Verfügung. Plakate mit Notrufnummern und ein Video informierten über die Kampagne.

Awareness-Kampagne "Ich bin dein Rettungsanker"

Dein Körper. Dein Recht.

Selbstbestimmt und unabhängig zu leben, ist und bleibt eine zentrale feministische Forderung. Dazu gehört, dass Frauen Entscheidungen über den eigenen Körper treffen. Leider wird dieses Recht viel zu häufig verletzt - oder zumindest infrage gestellt. Mit dieser Kampagne sollten Frauen bestärkt werden, sich bei diesem Thema nicht einschränken zu lassen und sich über ihre Rechte zu informieren.

Kampagne "Dein Körper. Dein Recht."

Kampagnen 2017

16 Tage gegen Gewalt

Am Wiener Rathaus wurde am 23. November 2017 wieder die Fahne der Menschenrechtsorganisation "Terre des Femmes" von der damalige Frauenstadträtin Sandra Frauenberger gemeinsam mit Vertreter*innen aus dem Wiener Gemeinderat und dem Magistrat sowie von NGOs und Polizei gehisst. Sie hängt mit dem Schriftzug "Frei leben ohne Gewalt" traditionell vor zahlreichen öffentlichen Gebäuden, um die Bevölkerung für das Thema Gewalt an Frauen zu sensibilisieren. Sie weist auch auf die internationale Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" hin, die am 25. November startete.

Kampagnen 2016

16 Tage gegen Gewalt

Die damalige Frauenstadträtin Sandra Frauenberger hisste gemeinsam mit dem Polizeipräsidenten Gerhard Pürstl, Gemeinderät*innen und Vertreter*innen von Vereinen, die im Bereich des Gewaltschutzes arbeiten, die Fahne der Menschenrechtsorganisation "Terre des Femmes" am Wiener Rathaus. Damit sollte ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt werden. Auch die White Ribbon-Fahne hing im Rahmen der "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" am Wiener Rathaus. Diese Kampagne rief Männer dazu auf, sich gegen geschlechtsspezifische Gewalt einzusetzen.

20 Jahre der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt!

Anonymität, Vertraulichkeit, Parteilichkeit, Selbstbestimmung und Empowerment- Das sind die Grundsätze des 24-StundenFrauennotrufs der Stadt Wien. Der 24-Stunden Frauennotruf ist Anlaufstelle für alle Frauen und Mädchen ab 14 Jahren, die von sexualisierter, körperlicher und/oder psychischer Gewalt betroffen sind oder Gewalt in der Vergangenheit erfahren haben.

Kampagnen 2015

16 Tage gegen Gewalt

Am 25. November haben die internationalen "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" begonnen. Aus diesem Anlass hissten die damalige Frauenstadträtin Sandra Frauenberger und Polizeipräsident Gerhard Pürstl als Zeichen gegen Gewalt an Frauen eine Fahne am Wiener Rathaus.

aber sicher! Zivilcourage bei Gewalt gegen Frauen

Unter dem Motto "Dabei sein heißt beteiligt sein - aber sicher!" machte der 24-Stunden Frauennotruf darauf aufmerksam, wie wichtig anwesenden Personen bei Übergriffen an Frauen im öffentlichen Raum sind.

Gewalt macht krank!

Unter dem Motto "Gewalt macht krank!" stellten die damalige Frauenstadträtin Sandra Frauenberger und damalige Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely Ende Juli 2015 eine Initiative des Wiener Programms für Frauengesundheit, des 24-Stunden Frauennotrufs, des Wiener Gesundheitsverbundes und der Wiener Ärztekammer vor. Die Kampagne thematisierte die Schlüsselrolle von Ärzt*innen sowie des Krankenhauspersonals bei der Früherkennung und Prävention von häuslicher und sexualisierter Gewalt.

Kampagnen 2014

16 Tage gegen Gewalt

Anlässlich der "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" veranstalteten der 24-Stunden Frauennotruf der Stadt Wien und die Wiener Frauenhäuser am 20. November 2014 eine Aktion auf der Mariahilfer Straße. Auf der Einkaufsstraße wurde ein Schlafzimmer aufgebaut, um darauf aufmerksam zu machen, dass Gewalt gegen Frauen vor allem im sozialen Nahbereich stattfindet.

Kampagnen 2012

16 Tage gegen Gewalt - Nein heißt immer Nein

Im Rahmen der "16 Tage gegen Gewalt" 2012 machte der 24-Stunden Frauennotruf mit der Kampagne "Nein heißt immer Nein" auf sexualisierte Gewalt an Frauen aufmerksam. Auf Freecards hat der 24-Stunden Frauennotruf die Botschaft vermittelt, dass ein "Nein" immer zu respektieren ist und dass ein nicht respektiertes "Nein" immer eine Grenzverletzung bedeutet. Mädchen und Frauen wurden ermutigt, die Einhaltung ihrer Grenzen einzufordern, und zu einem "Nein" zu stehen. Die Freecards "Nein heißt immer Nein" sollten vor allem junge Leute, die entweder selbst von sexualisierter Gewalt betroffen sind, oder jene, die betroffene Frauen und Mädchen kennen, ansprechen und anregen, sich Beratung und Unterstützung zu holen. Die Opfer müssen geschützt und unterstützt werden, die Täter müssen zur Verantwortung gezogen werden.

Kampagnen 2011

Selber Schuld? Nein!

Ab Dezember 2011 hat der 24-Stunden Frauennotruf der Stadt Wien 100.000 Freecards mit dem Spruch "Selber Schuld? Nein!" verteilt. Diese sollten vor allem junges Publikum in Szenelokalen, Kinos und Jugendtreffpunkten auf das Thema sexualisierte Gewalt aufmerksam machen.

16 Tage gegen Gewalt

Am 25. November haben die "16 Tage gegen Gewalt", eine internationale Kampagne für die Anerkennung von Frauenrechten als Menschenrechte, begonnen. Aus diesem Anlass hissten die damalige Frauenstadträtin Sandra Frauenberger und Polizeipräsident Dr. Gerhard Pürstl die Fahne der Menschenrechtsorganisation "Terre des Femmes" am Wiener Rathaus und dem Gebäude der Bundespolizeidirektion Wien.

Resolution für opfergerechte Regelungen

Auch der Wiener Landtag hat die "16 Tage gegen Gewalt" zum Anlass genommen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. So wurde der gemeinsame Antrag von SPÖ und Grünen "Opfergerechte Regelungen in Verfahren wegen Sexualdelikten" einstimmig beschlossen.

Forderungen an den Bund sind laufende verpflichtende Fortbildungen für Richteramtsanwärter*innen, Staatsanwält*innen und Richter*innen unter Einbeziehung von Erkenntnissen der Psychotraumatologie.

Kampagnen 2010

Ausstellung gegen Gewalt im Arkadenhof des Rathauses

In den Vitrinen im Arkadenhof des Rathauses waren bis 10. Dezember 2010 Informationen und Bilder zur Kampagne "Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt", Informationen zum Gewaltschutz und zur Kampagne "Mich kriegst du nicht K.O." ausgestellt.

Mich kriegst du nicht K.O.

Im Herbst 2010 rief der 24-Stunden Frauennotruf die Informations-Kampagne "Mich kriegst du nicht K.O." ins Leben. Ziel der Kampagne war es, aufzuzeigen, was K.O.-Tropfen sin, was man tun kann, um sich davor zu schützen und was man tun sollte, wenn man vermutet Opfer geworden zu sein. Der 24-Stunden Frauennotruf hat dazu Präventionsmaßnahmen und Verhaltenstipps formuliert.

Kampagnen 2009 bis 2010

Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt

Die Kampagne "Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt" war eine Initiative der damaligen Frauenstadträtin Sandra Frauenberger. Sie wurde vom Frauenservice Wien (MA 57) - 24-Stunden Frauennotruf in Kooperation mit dem Verein Wiener Frauenhäuser durchgeführt. Die Kampagne lief von 22. Oktober 2009 bis Ende 2010. Das Konzept der Kampagne stammt aus Deutschland. Dort hat der Bundesverband "Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe" die Aktion unter demselben Titel im Jahr 2007 sehr erfolgreich durchgeführt.

Ziel der Kampagne war es, das Thema "Gewalt gegen Frauen" noch stärker in das öffentliche Bewusstsein zu heben, Beratungsstellen zu bewerben sowie alle zur Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt aufzurufen. Prominente Österreicher*innen haben ihren Standpunkt gegen Gewalt klar gemacht: Sie haben ihre Beine mit einer eindeutigen Aussage gegen Gewalt fotografieren lassen.

2010 startete die Mitmachkampagne "Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt" - Personen aus dem In- und Ausland zeigten bei unterschiedlichen Veranstaltungen, wie zum Beispiel dem Frauenlauf 2010 ihre Standpunkte und ließen ihre Statements fotografieren mit selbstbewussten Auftritt fotografieren.

Kampagnen 2009

Pfeifkonzert "Ich pfeif' auf Gewalt!"

Österreichische Städte setzten am 25. November 2009 ein lautstarkes Zeichen gegen Gewalt. Das Motto lautete: "Ich pfeif' auf Gewalt!". Das Pfeifkonzert war eine Aktion des Frauenausschusses des Österreichischen Städtebundes. Es fand zu Beginn der "16 Tage gegen Gewalt" in Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Knittelfeld, Salzburg, Schwechat, St. Pölten, St. Valentin, Villach, Wiener Neustadt und Wien statt.

Kampagnen 2008

Sicher leben in Wien

Für die Fußball-Europameisterschaft 2008 hat der 24-Stunden Frauennotruf den Flyer "10 Tipps für Ihre Sicherheit" entwickelt. Der Flyer sollte Mädchen und Frauen informieren, welche Punkte sie zu ihrem eigenen Schutz beachten können, um nicht nur eine unbeschwerte, sondern auch eine möglichst sichere EURO zu erleben.

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