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Arsenal - Standortentwicklung

Luftbild mit Gebietsabgrenzung
Bearbeitungsgebiet und Umgebung

Standort für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Forschung

Das Arsenal wird als Standort für Kunst und Kultur sowie Wissenschaft und Forschung weiterentwickelt. Die Art for Art Theaterservice GmbH und das Heeresgeschichtliche Museum planen den Standort einerseits durch bauliche Erweiterungen als auch durch die Neugestaltung einzelner Platzsituationen attraktiver zu machen.

Für den Bereich der Ballonhalle - einem Teilbereich des neuen Science Clusters - gibt es bereits ein Wettbewerbsergebnis. Dieses verbindet einen rücksichtsvollen Umgang mit der denkmalgeschützten Ballonhalle sowie mit dem bestehenden Grünraum. Gleichzeitig ermöglicht es die Unterbringung von Instituten der Akademie der bildenden Künste. Auch der Vorplatz der Ballonhalle soll aufgewertet und in Zukunft öffentlich genutzt werden können.

Kasernen-Areal wird zukunftsfähig und funktional

Seit Juni 2023 gibt es konkrete Pläne für die Weiterentwicklung des Kasernen-Areals Arsenal, das direkt an den historischen Gebäudekomplex des Arsenals grenzt. Ziel ist es, den Standort zukunftsfähig und funktional weiterzuentwickeln.

Basierend auf den Nutzungs- und Infrastrukturbedarfen des Bundesheers werden hier bestandsorientierte Maßnahmen und Möglichkeiten für bauliche Erweiterungen vorgeschlagen.

Rahmenbedingungen für zukunftsfähige Entwicklungen

Grundlage für die weiteren Planungen ist das Stadtteilentwicklungskonzept Arsenal. Es bietet Entwicklungsperspektiven für die unterschiedlichen räumlichen und thematischen Bereiche in dem Gebiet. Das Konzept wurde 2023 von der Stadtentwicklungskommission beschlossen. Es legt die städtebaulichen Rahmenbedingungen im Stadtteil fest.

STEK-Präsentation 13.6.2023 (6 MB PDF)

Rechtliche Grundlage für die Weiterentwicklung des Arsenals

Damit die geplanten Projekte umgesetzt werden können, wird ein neuer Flächenwidmungs- und Bebauungsplan erstellt. Dieser Plan baut auf den Vorgaben des Stadtteilentwicklungskonzepts Arsenal auf und sichert die städtebaulichen Qualitäten der Projekte ab.

Im Bereich des Heeresgeschichtlichen Museums wird dabei vor allem auf den Schutz des Grünraums und einen rücksichtsvollen Umgang mit dem historischen Bestand geachtet. Diese besonderen Qualitäten sollen auch in Zukunft erhalten bleiben.

Projektstand

Grundlagenerhebung: Abgeschlossen

Die grundsätzliche Verträglichkeit des Vorhabens für den Standort wird geklärt. Dabei werden unter anderem baulich-technische Rahmenbedingungen geprüft. Außerdem werden Gegebenheiten wie zum Beispiel Freiflächen, Arbeitsstätten, öffentlicher Verkehr, Wegeverbindungen und Schulen untersucht. Auch mögliche Auswirkungen auf die Nachbarschaft werden abgeschätzt.

Konzepterstellung: Abgeschlossen

Für große Gebiete werden zuerst Zielvorgaben und Zukunftsbilder für die Entwicklung des Standorts ausgearbeitet. Die Möglichkeiten der Beteiligung der Bürger*innen werden geprüft. Das Ergebnis sind zum Beispiel Leitbilder oder Entwicklungskonzepte. Hier werden Themen wie Mobilität, Grünraum, Nutzungen oder Gebäudehöhen behandelt.

Widmungsverfahren: Offen

Auf Grundlage von Leitbildern oder anderen Planungen wird der Entwurf für den neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan erstellt und dem Fachbeirat vorgelegt. Während der öffentlichen Auflage können dazu schriftlich Stellungnahmen abgegeben werden. Der Entwurf und alle Stellungnahmen werden dem Wiener Gemeinderat vorgelegt.

Gemeinderatsbeschluss: Offen

Der Wiener Gemeinderat beschließt den neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan. Das Widmungsverfahren ist damit abgeschlossen. Das Plandokument kann in der Servicestelle Stadtentwicklung eingesehen beziehungsweise online abgerufen werden.

In Umsetzung: Offen

Die detaillierte Entwicklung des Vorhabens wird begonnen. Die konkreten Entwürfe werden bei der Baubehörde zur Bewilligung eingereicht. Wenn diese einen positiven Bescheid erteilt, kann mit der baulichen Umsetzung begonnen werden.

Umgesetzt: Offen

Mit der Fertigstellung und dem Einzug der neuen Bewohner*innen wird der Standort belebt. Durch das Zusammenwachsen mit der bestehenden Nachbarschaft entsteht ein neues soziales Gefüge.

Beteiligung

Öffentliche Auflage: vorgesehen

Im Zuge der öffentlichen Auflage des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans gibt es die Möglichkeit zur Stellungnahme. Über den Inhalt der Stellungnahmen wird dem Wiener Gemeinderat, der den Flächenwidmungs- und Bebauungsplan beschließt, im Vorfeld berichtet.

Weitere Informationen

Karte

Arsenal - Standortentwicklung

  • 3., Ghegastraße 3

Kontakt

Stadt Wien - Servicestelle Stadtentwicklung

Telefon: +43 1 4000-8840
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