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Wohnen im Willi: Gemeindebau nach Willi Resetarits benannt

Seit März 2025 trägt ein neu errichteter Gemeindebau in Favoriten den Namen des 2022 verstorbenen Musikers und Menschenrechtsaktivisten Willi Resetarits.

Knapp 3 Jahre nach dem Tod von Willi Resetarits, auch bekannt als Ostbahn Kurti, im April 2022 setzt Wien dem Sänger und Menschenrechtsaktivisten ein gut sichtbares Denkmal: Ein erst kürzlich fertiggestellter Gemeindebau im Bezirk Favoriten wurde am 18. März 2025 in Anwesenheit von Bürgermeister Michael Ludwig und der Familie offiziell in Willi-Resetarits-Hof benannt. Bruder Peter Resetarits, bekannt als Moderator der ORF-Sendung "Am Schauplatz", war als Redner geladen.

Die Anlage mit 165 Einheiten für 350 Bewohner*innen zählt zur Generation der neuen Gemeindebauten, die die Stadt seit einigen Jahren wieder selbst errichtet. Sie liegt im Quartier "Altes Landgut" an der Laxenburger Straße und damit unweit des Humboldtplatzes, wo der in Stinatz geborene Sohn burgenlandkroatischer Eltern nach dem Umzug der Familie nach Wien aufwuchs.

Über Willi Resetarits

Favoritens Bezirksvorsteher Markus Franz, Peter Resetarits, Bürgermeister Michael Ludwig und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál (v.l.n.r.)

Willi Resetarits wurde in den 1980er Jahren mit dem von Autor und Komponist Günter Brödl geschaffenen "Ostbahn Kurti" und seiner "Chefpartie" zur Kultfigur. Ende 2003 schickte er sein Alter Ego - mit Ausnahme einiger Spezialkonzerte - in Pension und widmete sich zunehmend anderen Musikprojekten wie dem "Stubnblues" oder Kooperationen mit Vertreter*innen des erweiterten Wienerlied-Spektrums.

Neben der Musik war Resetarits immer auch sozialpolitisches Engagement wichtig - sei es als Mitbegründer von "Asyl in Not" und "SOS Mitmensch" oder als Obmann des Vereins "Projekt Integrationshaus".

Das Schaffen von Willi Resetarits, seine Musik und sein soziales Engagement gingen mitten ins Herz und haben viel Gutes bewirkt. Er hat vorgelebt, dass es immer eine Brücke gibt, um auf andere Menschen zuzugehen, sie zu verstehen und zu respektieren. Man muss diese Brücke nur beschreiten. Sein Lebenswerk wird uns immer daran erinnern, was wirklich wichtig im Leben ist.

Neue Gemeindebau-Generation - Ziel übertroffen

Der geförderte Wohnbau in Wien wird kontinuierlich ausgebaut und ständig weiterentwickelt. Mittlerweile wurden 5.700 Gemeindewohnungen für 13.000 Bewohner*innen auf den Weg gebracht. Das sind 41 neue Gemeindebauten für Wien, die bereits fertiggestellt oder aktuell in Umsetzung sind. Damit wurde das Ziel, 5.500 neue Gemeindewohnungen in Umsetzung zu bringen, bereits übertroffen.

Die neuen Gemeindewohnungen werden nahezu in ganz Wien errichtet - in der Nähe der Alten Donau bis zu attraktiven City-Standorten. 13 Projekte wurden bereits bezogen, 9 Gemeindebauten in 8 Bezirken befinden sich in der Bauphase. Insgesamt gibt es in 16 Bezirken neue Gemeindebauten. 19 Projekte befinden sich in vertiefter Planung.

Dass Wien besser wohnt, liegt auch daran, dass wir nicht einfach Häuser mit günstigen Wohnungen errichten. Sondern Wohnhausanlagen, bei deren Planung von Anfang an die hohe Wohn- und Lebensqualität der Bewohner*innen im Mittelpunkt stehen. Alle Projekte zeichnet ein nachhaltiger, ökologischer und effizienter Einsatz von Energie aus. Mit attraktiven Gemeinschaftsbereichen und einer eigenen Einzugsbegleitung des Nachbarschaftsservice wohnpartner werden beste Voraussetzungen für eine gute Nachbarschaft geschaffen. Nicht zuletzt durch Einrichtungen wie Lokale und Ordinationen, aber auch durch neu gestaltete Grünflächen wird ein Mehrwert für Anrainer*innen und für das ganze Grätzl erzielt. Qualitäten also, die den Gemeindebau in Wien schon immer auszeichnen.

Weiterführende Informationen

Wiener Wohnen - Gemeindebauten

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